Im Brandfall kanalisieren selbsttätige Rauchschürzen den Rauch in eine bestimmte Rauchabschnittsfläche. Durch den Einsatz von Rauchschürzen kann ein unkontrolliertes Ausbreiten von Qualm und Verbrennungsgasen auf andere Bereiche verhindert werden. Ab einer Gebäudegrundfläche von 1600 qm sind Rauchschürzen unverzichtbar.
Schnelle Lokalisierung durch Einsatz von Rauchschürze
Eine schnelle Lokalisierung und Bekämpfung des Brandherdes, gefahrloses Evakuieren des Gebäudes ist erst durch das Bilden von Rauchabschnitten, wie z.B. in Einkaufszentren, möglich.
Die Wirkungsweise eines automatischen Rauch- und Wärmeabzugssystems ist ohne statische und selbsttätige Rauchschürzen, gerade für Räume mit mehr als 1600 qm, sehr fraglich. Der vom Feuer aufsteigende Rauch breitet sich in alle Richtungen unkontrolliert aus, kühlt in der Peripherie ab und strömt als Rauchwalze zurück zum Brandherd. Für flüchtende Personen und Feuerwehr stellt dies eine ungeheure Gefahr dar.
Statische Rauchschürzen müssen bis zur kalkulierten Rauchschichttiefe herunterreichen.
Zeichnung des Rauchschürzensystems SmokeMaster
Rauchschürzen nicht sichtbar
Selbsttätige Rauchschürzen werden aus ästhetischen Gründen und aus baulichen oder produktionstechnischen Gegebenheiten eingesetzt. Diese fahren im Brandfall auf eine definierte Abrollposition herunter und bilden somit den erforderlichen Rauchabschnitt.
Farblich können Rauchschürzenversionen dem architektonischen Umfeld angepasst werden. Die selbsttätige Rauchschürze wird in die abgehängte Decke integriert und ist somit nicht sichtbar. Deshalb wird sie in Atrien, Einkaufszentren, Hotels und Bürogebäuden mit hohem ästhetischen Anspruch eingesetzt.
Im Gastronomiebereich des Galileo-Hochhauses kanalisieren SmokeMaster-Rauchschürzen den Rauch im Ernstfall.
Nach EN 12101 zertifiziert
Colt Rauchschürzen sind nach EN 12101 geprüft. Sie arbeiten zerstörungsfrei bei einer Temperatur/Zeitklassifizierung von 600 °C über einen Zeitraum von 120 Minuten.